Samstag, 11. April 2020

Trost in widrigen Zeiten

  • (`’•.¸(`’•.¸☼¸.•’´) ¸.•’´)
    «`’•.¸.URVERTRAUEN¸.•’´»
    (¸.•’´(¸.•’´☼`’•.¸)`’ •.¸)
Die aktuelle Situation ist wenig abschätzbar und furchterregend. Dies ruft in uns Menschen natürlich große Unsicherheit hervor und macht uns sehr deutlich, wie zerbrechlich unsere Lebensentwürfe sind.
Hilflos spüre und sehe ich das Leid und den Schmerz der Menschen - noch viel deutlicher als sonst, da es mir selbst ebenfalls stellenweise den Boden unter den Füßen wegzieht.
Doch irgendwie haben wir alle auch das gnadenvolle Geschenk eines tief verankerten Urvertrauens in uns.
Aus diesem schöpfen wir bewusst oder unbewusst die Kraft, uns auf das Leben einzulassen. Wir vertrauen zum Beispiel darauf, dass der Boden uns zu jeder Zeit trägt.
(`’•.¸(`’•.¸☼¸.•’´) ¸.•’´)
«`’•.¸.Geborgenheit pur¸.•’´»
(¸.•’´(¸.•’´☼`’•.¸)`’ •.¸)- B a l a s a n a, die Stellung des Kindes
Nimm dir doch kurz Zeit, die Stellung des Kindes aus dem Yoga fünf Minuten lang auszukosten – ich gestehe, ich mache wirklich kaum Yoga, diese Position liebe ich jedoch total.
** Lass dich nun mit jedem Ausatmen etwas tiefer sinken, spür, wie du von der Erde gehalten und getragen wirst. **
Balasana fördert das Urvertrauen, nicht nur weil wir in dieser Haltung ganz zusammengerollt direkt am Boden ruhen, sondern auch aufgrund der Rundung, die unsere Wirbelsäule in dieser Stellung einnimmt.
Bei einem Embryo im Mutterleib ist die Wirbelsäule nämlich in einem einzigen, harmonischen Bogen gekrümmt.
Wenn wir also die Wirbelsäule sanft und bewusst in ihre ursprünglichste Rundung zurückführen, erinnert sich unser Körpergedächtnis an die Geborgenheit, die Ruhe und das wohlige Versorgt sein, das wir, tief eingebettet in die Gebärmutter, erlebt haben, bevor wir zur Welt kamen.
Eines können wir immer wieder tun: Uns erden. 


Keine Kommentare:

Kommentar posten